Insektenhotels für den heimischen Garten

Wir bieten Ihnen für den heimischen Garten selbst gefertigte Insektenhotels zum Preis von 30,–€.

Diese sind nicht nur optisch attraktiv sondern haben auch einen wichtigen ökologischen Nutzen.

In den heutigen, oft aufgeräumten Gärten finden viele Insektenarten, wie z.B. die Wildbienen keine Möglichkeiten mehr, sich zu verstecken, zu überwintern oder sich zu vermehren.

Mit den Insektenhotels der BioS, die neben den Wildbienen auch anderen Arten einen Unterschlupf bieten (z.B. Ohrenkneifer und Co.) leisten Sie einen kleinen Beitrag für die heimische Natur.

Die Materialien sind unter dem Aspekt der größten Attraktivität für Wildbienen ausgewählt und bearbeitet. Da sich die BioS mit der Region verbunden fühlt, wurde bei der Beschaffung der Materialien auch Wert auf einen regionalen Aspekt gelegt.

Das Rahmengerüst wurde von einer Werkstatt für Behinderte in Bremerhaven gefertigt.

Um den Gästen des Hotels ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, sollte das Wildbienenhotel idealerweise an eine Südseite gehängt werden. Auch Ost- oder Westseite sind als Standorte noch denkbar. In jedem Fall sollte eine etwas wettergeschützte Stelle gesucht werden.




Allein in Deutschland gibt es ungefähr 600 Arten von Wildbienen, zu denen übrigens auch die Hummeln gehören. Das liegt sicher auch daran, dass die meisten Wildbienenarten eher unscheinbar sind. Im Gegensatz zu den Honigbienensind sie  alleinlebend. Es gibt keine Trennung in Königinnen, die Eier legen, und unfruchtbare Arbeiterinnen, die sich um Bau und Brutpflege kümmern. Jedes Weibchen sucht sich für seine Eiablage selbst einen geeigneten Ort. Je nach Art kommen dafür abgestorbenes Holz, Stängel oder auch lockerer Lehmboden in Frage.

Der Wert von Wildbienen für Natur und Garten ist nicht geringzuschätzen: Wie Honigbienen leisten sie unglaubliche Dienste bei der Bestäubung von Blütenpflanzen. Bis zu 5000 Blüten an einem Tag fliegt eine Wildbiene an, um Pollen zu sammeln. Und im Gegensatz zu Honigbienen auch bei schlechtem Wetter. Da sie keinen Stock zu verteidigen haben, sind sie auch viel weniger bereit, Menschen zu stechen. Trotzdem sind sie in unseren Gärten selten geworden. Hauptgrund dafür ist die Abnahme geeigneter Plätze zur Eiablage. Mit der modernen Bauweise und Instandhaltung der Gebäude gibt es weniger Ritzen und Spalten, die sich für Brutzellen eignen. Abgestorbenes Holz, die natürliche Alternative, wird selten im Garten geduldet. Kahle Böschungen, die von anderen Arten genutzt werden, sind meist durch Mauern ersetzt, und selbst vertrocknete Stauden werden meist sofort entfernt. Für viele der dadurch in ihrem Lebensraum eingeschränkten Nutzinsekten sind deshalb Insektenhotels eine willkommene Kinderstube.