Elternfürsorge bei Tieren

Fr. 20. November

In diesem Vortrag wird die Elternfürsorge bei verschiedensten Tierarten aus der Perspektive eines Verhaltensökologen beleuchtet. Im Wesentlichen werden vier fundamentale Fragen beantwortet. Warum sind es meistens (noch immer) die Weibchen, die sich um die Jungen kümmern? Wie stellen Eltern sicher, dass sie sich um ihre eigenen Jungen kümmern und nicht um Kuckuckskinder? Wieso adoptieren manche Eltern dennoch fremde Jungen? Zu guter Letzt, eine Frage die wichtig ist, wenn man Geschwister (oder mehrere Kinder) hat: warum bevorzugen Eltern bestimmte Jungen gegenüber anderen?

Prof. Dr. Bart Kempenaers wird in der BIOS diesenFragen nachgehen. Er ist seit 2003 Gründungsdirektor des Instituts in Seewiesen und gehört seither zum leitenden Kollegium mit einem Forschungsschwerpunkt im Bereich Verhaltensökologie und evolutionäre Genetik. Seewiesen war von 1954 bis 1999 Standort des Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie und jahrzehntelang Wirkungsstätte des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz. Bart Kempenaers, geboren 1967 in Belgien, promovierte an der Universität Antwerpen und arbeitete anschließend am Netherlands Institute of Ecology und an der Queen’s University in Kanada.

Vortrag

Treff: BioS, 19.00 Uhr

Referent: Prof. Dr. Bart Kempenaers (Max Planck Institute for Ornithology, Seewiesen)

Eintritt: 3 €