Moore und Klimaschutz

Niedersachsen hat eine Moorfläche von (ca. 10%), die überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird. Die Emissionen aus den landwirtschaftlich genutzten Moorböden betragen 12 % der Treibhausgasemissionen des Landes. Im Unterschied zu anderen Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gibt es aber noch kein Konzept, wie die Bewirtschaftung und Entwicklung der Moorböden in Zukunft klimaverträglich gestaltet werden kann. Hierzu sind viele Ansätze denkbar: Ausschluss von Ackerbau auf Moorböden, Förderung von Paludikulturen, Flächenankauf und Vernässung, Klimaschutzprojekte als Angebot zur Kompensation für Großemittenten, Ausgestaltung der Agrarumweltmaßnahmen im Hinblick auf eine klimaverträgliche Bewirtschaftung.
Für die entwässerten und landwirtschaftlich genutzten Moorregionen in Niedersachsen muss ein Transformationspfad entwickelt werden, der den Ausstieg aus der intensiven Moornutzung und die flächenhafte Anhebung der Wasserstände skizziert. Das ist ein Generationenprojekt und muss mit allen Beteiligten und Betroffenen analog zu dem Prozess des Kohleausstiegs erarbeitet werden.

Kontakt

Rufen sie uns an! (04791) 9656990

Rufen sie uns an! Kontaktformular

Aktuelles