Fledermäuse in OHZ

Tabelle: Liste der bisher 12 im Landkreis Osterholz nachgewiesenen Fledermausarten mit Angaben zum Gefährdungsgrad nach Roten Listen für Niedersachsen und Deutschland, Status gemäß Bundesnaturschutzgesetz und FFH-Richtlinie

Artnamen

RL Nds

(1991)

RL D

(2009)

BNat
SchG
§ 7
FFH- Anhang Anmerkungen zum Vorkommen im  Landkreis Osterholz
Mausohr
Myotis myotis
2 V s II, IV Nachweise jagend in Waldbereichen der Geest (Schmidts Kiefern, Oldendorf, Freißenbüttel), kein Quartier bekannt
Fransenfledermaus
Myotis nattereri
2 * s IV Ein Totfund (m, dj.) in Teufelsmoor Juli 1993
Kleine Bartfledermaus
Myotis mystacinus
2 V s IV Je ein Lebendfund in Garlstedt und Scharmbeck
Große Bartfledermaus
Myotis brandti
2 V s IV Zwei Quartiere: in Waakhausen und in Ströhe; Netzfänge im Stoteler Wald
Teichfledermaus**
Myotis dasycneme
II D s II, IV 1995 Erstnachweis eines Fortpflanzungs-quartieres in Niedersachsen (Quartier in der Wesermarsch); jagend auf Weser, Wümme und Hamme
Wasserfledermaus
Myotis daubentoni
3 * s IV Überall auf größeren Wasserflächen (Teichen) nachweisbar, Quartiere v.a. in Altbaumbeständen
Braunes Langohr
Plecotus auritus
2 V s IV Wenige Jagdgebietsnachweise  und einige Netzfänge in Wäldern Fortpflanzung belegt; Totfunde aus Siedlungsbereich OHZ u.U.
Breitflügelfledermaus
Eptesicus serotinus
2 G s IV Nahezu in jedem Dorf ist ein Quartier bekannt, viele Nachweise in Jagdgebieten
Zwergfledermaus
Pipistrellus pipistrellus
3 * s IV Mehrere Quartiere v.a. im Siedlungs-bereich, nahezu überall jagend nachgewiesen
Rauhautfledermaus
Pipistrellus nathusii
2 * s IV In Hammeniederung und Wesermarsch einzelne Nachweise im Jagdgebiet; zwei Totfunde, jedoch keine Quartiere bekannt
Abendsegler
Nyctalus noctula
2 V s IV Mehrere Quartiere in alten Laubholzbeständen der Geest sind bekannt (ein Fortpflanzungsbeleg)
Kleinabendsegler
Nyctalus leisleri
1 D s IV Zwei Totfunde, ein Netzfang und einige Detektornachweise  in Laubwaldbereichen der Geest
  • Angaben zum Gefährdungsgrad nach Roten Listen (RL); für Niedersachsen (Nds) nach Heckenroth (1991); für Deutschland nach Meinig u.a. (2009): 1 = vom Aussterben bedroht;  2 = stark gefährdet;  3 = gefährdet; 4 = potentiell gefährdet; G = Gefährdung unbekannten Ausmaßes; V = Arten der Vorwarnliste; D = Daten unzureichend; II = gefährdete wandernde Art (** = Status in Nds inzwischen durch Fortpflanzungsnachweis 1995 geklärt).
  • Gesetzlicher Schutz nach Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG 2010  – § 7):
    b = besonders geschützt ; s = streng geschützt
  • Eintrag gemäß Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH): II = Anhang II (Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen); IV = Anhang IV (streng zu schützende Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse)

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