Monatsrückblick

Der Juni war heiß und sonnig. Die höchste Temperatur (des ganzen Sommers?) wurde am 17. Juni mit 33,2°C erreicht. Immerhin kühlte es sich nachts wieder unter 20°C ab, so dass es keine Tropennächte gab. Die Durchschnittstemperatur im Juni betrug 18,7°C und lag 3,6° über dem langjährigen Mittel von 1961 bis 1990. Auch die Sonnenscheindauer lag 33 Std. über dem langjährigen Mittel und entschädigte etwas für den Wolken verhangenen Mai. Der Sommeranfang, der 21. Juni war völlig verregnet. Verteilt über den ganzen Tag fielen 32 l/m2, das ist mehr als die Hälfte des gesamten Monatsniederschlags. Sommergewitter bringen aber oft lokal sehr unterschiedliche Regenmengen, d.h. in anderen Teilen des Landkreises kann es auch noch mehr geregnet haben. In Osterholz-Scharmbeck blieb die Regenmenge weit unter dem Sollwert für den Juni. Trotz der Gewitterschauer gab es keine Sturmböen.

Das Osterholzer Wetter im Juni 2021

Im Juli gab es bei uns – anders als in Süddeutschland – keinen Hitzerekord. Die Durchschnittstemperatur von 17,9°C ist zwar deutlich höher als im langjährigen Mittel, aber 2006 betrug sie schon einmal mehr als 22°C. Allerdings war der heißeste Tag des Monats, der 4. Juli mit 36,4°C nur 0,1°C kühler als der bisherige Temperaturrekord vom 9.August 2003. Nach der ersten heißen Juliwoche kühlte es kräftig ab. Ständig gingen Gewitterschauer nieder. Nur an wenigen Tagen hat es nicht geregnet. Am Monatsende wurden nicht einmal mehr 20°C erreicht und am letzten Tag waren die Nachttemperaturen schon einstellig. Der Juli war richtig verregnet: die Regenmenge lag ungefähr doppelt so hoch wie im langjährigen Mittel von 1960 bis 1990. Wir müssen uns wohl daran gewöhnen, dass der Juli inzwischen der niederschlagsreichste Monat des Jahres ist.

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