Monatsrückblick

Das Wetter im Januar war wie im Dezember grau und feucht – bis zum Wintereinbruch am Monatsende. Vorher, am 21. Januar, brachte eine Warmluftfront stürmische Winde (90 km/Std.) und Temperaturen bis 10°C. Aber am 29. Januar fiel zum erstenmal seit vielen Jahren wieder richtig viel Schnee. An den folgenden Tagen schien die Sonne auf die Winterlandschaft und in den Nächten wurde es bei sternenklarem Himmel klirrend kalt. In der letzten Januarnacht sank die Temperatur auf -11,6°C. Auch tagsüber stieg die Temperatur nicht über den Gefrierpunkt. Das waren die ersten Eistage in diesem Winter. Im Monatsdurchschnitt betrug die Temperatur 1,5°C, das ist ungefähr ein Grad mehr als im langjährigen Mittel (1960 -1990). Die Niederschlagsmenge und die Sonnenscheindauer waren dagegen durchschnittlich.

Das Osterholzer Wetter im Januar 2021

Im Juli gab es bei uns – anders als in Süddeutschland – keinen Hitzerekord. Die Durchschnittstemperatur von 17,9°C ist zwar deutlich höher als im langjährigen Mittel, aber 2006 betrug sie schon einmal mehr als 22°C. Allerdings war der heißeste Tag des Monats, der 4. Juli mit 36,4°C nur 0,1°C kühler als der bisherige Temperaturrekord vom 9.August 2003. Nach der ersten heißen Juliwoche kühlte es kräftig ab. Ständig gingen Gewitterschauer nieder. Nur an wenigen Tagen hat es nicht geregnet. Am Monatsende wurden nicht einmal mehr 20°C erreicht und am letzten Tag waren die Nachttemperaturen schon einstellig. Der Juli war richtig verregnet: die Regenmenge lag ungefähr doppelt so hoch wie im langjährigen Mittel von 1960 bis 1990. Wir müssen uns wohl daran gewöhnen, dass der Juli inzwischen der niederschlagsreichste Monat des Jahres ist.

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