Monatsrückblick

Wir leben in der subaltlantischen Region! Man kann auch sagen, immer wieder schüttet es vom Himmel, von Hochsommer keine Spur. An 22 Tagen hat es geregnet. Es gab nur sechs Sommertage mit Temperaturen über 25°C und keinen Hitzetag über 30°C. Insbesondere das letzte Monatsdrittel war verregnet, wenn auch nicht so katastrophal wie um Hannover und Braunschweig. Insgesamt ist 2017 jetzt schon ein nasses Jahr mit 130 l/m² Überschuss gegenüber dem langjährigen Mittel. Immerhin hat im Juli auch fast jeden Tag eine oder ein paar Stunden die Sonne geschienen.

Das Osterholzer Wetter im Juli 2017

Im Juli gab es bei uns – anders als in Süddeutschland – keinen Hitzerekord. Die Durchschnittstemperatur von 17,9°C ist zwar deutlich höher als im langjährigen Mittel, aber 2006 betrug sie schon einmal mehr als 22°C. Allerdings war der heißeste Tag des Monats, der 4. Juli mit 36,4°C nur 0,1°C kühler als der bisherige Temperaturrekord vom 9.August 2003. Nach der ersten heißen Juliwoche kühlte es kräftig ab. Ständig gingen Gewitterschauer nieder. Nur an wenigen Tagen hat es nicht geregnet. Am Monatsende wurden nicht einmal mehr 20°C erreicht und am letzten Tag waren die Nachttemperaturen schon einstellig. Der Juli war richtig verregnet: die Regenmenge lag ungefähr doppelt so hoch wie im langjährigen Mittel von 1960 bis 1990. Wir müssen uns wohl daran gewöhnen, dass der Juli inzwischen der niederschlagsreichste Monat des Jahres ist.

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